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Eine neue Idee begibt sich auf den Weg zur Lernmotivation



Hier berichte ich von einer Aktion, die im Rahmen der integrativen Lerntherapie stattfindet.

Der Namen des Kindes ist erfunden.

Der Datenschutz wird in diesem Bericht voll, umfassend beachtet.

 


Die gemeinsame Zeit zwischen Ihrem Kind und mir findet in einem wohlwollendem Rahmen statt.

Jede Idee Ihres Kindes findet bei mir Anklang und Beachtung.

Die ressourcenorientierte und wertschätzende Haltung ist stets meine (die) Grundlage meiner therapeutischen Interventionen.


Grundlage des Lernens und Annehmens ist die innere Bereitschaft, das Interesse, Motivation und eine vertrauensvolle Verbindung.

Diese Grundlage ist stets zu beachten und zu überprüfen.

Dies wird in der gemeinsamen Zeit durch vertrauensvolle Gespräche ermöglicht.

Einmal durch Ihr Kind und mir und durch die Eltern mit mir - stets zu jeder Zeit!

 


Es gibt ein Kind, welches Interesse an Erfindungen zeigt.

Dieses Kind erfand mit mir zusammen eine neue „Spielform“ eines bekannten Spiels für Kinder (Kartenspiel).

Wir spielten diese neue Spielvariante mehrfach durch und es entstand die Idee, diese neue Spielvariante bekannt zu machen.


Das Kind hatte die Idee, sich darüber zu informieren, wer dieses „Grundspiel“ entwickelt hat.

Diese Information war schnell gefunden.

Nun gab es die Idee, eine PowerPoint über diese neue Spielvariante zu erstellen.

Schnell war das gemeinsame Ziel gefunden.


Bevor es losging wunden folgende Dinge miteinander in den Fokus der Aufmerksamkeit gebracht:

  1. Urheberrecht (Verwendung des Namens des Spiels)
  2. Materialien, die benötigt werden (Kamera, Computer, Zeit)
  3. Rahmenplan und Zeitplan zum Erstellen einer PowerPoint-Präsentation
  4. Meinungsforschung (Statistik über die Bewertung der neuen Spielvariante)
  5. Spielablauf, Spielregeln, Besonderheiten, Zeitrahmen
  6. ...

 

 


Nun wäre es etwas viel, alles zu erzählen ;-)

Wir haben eine Bewertungsgrundlage geschaffen, die zu einer bildlichen Darstellung der Bewertungen führte.

Einige Kinder haben dieses Spiel bewertet und dies in einer Tabelle dargestellt.

So konnten wir die Werte vergleichen und Rückschlüsse ziehen:

Zum Beispiel:

  • Spielerklärung
  • Spielzeit
  • Material
  • Anzahl der Mitspieler
  • Spannung
  • Regeln
  • ...

Die Skalierung dieser Bewertungskriterien halfen dem Kind einen Querschnitt zu bilden, um ggf. Veränderungen durchzuführen.

Dies bearbeiteten wir beide zusammen und hielten dies auch schriftlich fest ;-)


Zwischendurch wurde ich gefragt, ob ich das „Schreiben“ übernehmen kann.

Nö ;-)


Nun ja, es geht weiter.

Zuerst wird das Anliegen dieser Präsentation geklärt:

  1. Warum ergibt es Sinn, diese Präsentation zu erstellen?
  2. Welchen Zweck erfüllt diese Präsentation?
  3. Für wen ist diese Präsentation gedacht?
  4. Welchen Rahmen gibt es und welche Verbindlichkeiten müssen eingehalten werden?
  5. Gibt es Beispiele für eine Spielbeschreibung?
  6. Einleitung, Hauptteil, Schluss
  7. ...

Nun stecken wir mittendrin und die Motivation ist so hoch, dass die Stunde nicht ausreicht.

Es werden Fotos von jedem Spielabschnitt gemacht, beschrieben und formuliert.

Es macht dem Kind Spaß ohne Ende und es wird sein Ziel mit mir zusammen erreichen.


Das Kind erfährt das „Lernen“ im Zusammenhang einer Aktion, die eine eigenen Motivation zur Grundlage trägt.

Die Rechtschreibung, Grammatik und alle Inhalte der deutschen Schrift und Sprache werden in diesem Projekt vereint.

So lässt sich für jedes aller Kinder ein wundervoller Rahmen, eine wundervolle „Lernzeit“ gestalten.


Zu erwähnen sind folgende Punkte:

  1. Es wird stets beachtet, dass die Aktionen für alle Kinder "zielbezogen" durchführbar und gestaltbar sind.
  2. Die Belange des Kindes auf die integrative Lerntherapie werden mit einbezogen und inhaltlich zielführend beachtet.
  3. Es werden die vielfältigsten, aufeinander abgestimmten Materialien eingesetzt.

Wer Interesse auf mehr Informationen hat, darf sich gerne bei mir melden.

Ps: Das Kind ist im vierten Schuljahr ;-)

Liebe Grüße

Andrea Berghaus